Clubmeisterschaften 2007 - Abschlussbericht

Die einfachste Taktik besteht darin, den gelben Ball so zu platzieren, dass der Gegenspieler viel laufen muss. Und genau diese Geschicklichkeit demonssrierten mehr als 58 Teniscracks bei den Clubmeisterschaften des TC Gelb Weiss Obere Grafschaft. Nach drei aufeinander folgenden Wochenenden, einer Fülle von hochklassigen und überaus spannenden Matches, mehr als 60 Spiele gingen auf der Clubanlage im Ringener Kreuzerfeld während der Zeit über die Bühne, wurden Mitte September die Vereinsmeister geehrt.

"Wir haben an allen Spieltagen tollen Tennis-Sport sehen können. Die meisten Matches waren überaus ausgeglichen und sehr gut anzusehen. Ebenso wichtig war, dass das gesellige Beisammensein nach den Matches nie zu kurz kam. Ein besonderer Dank gilt neben den Organisatoren auch allen Mannschaften, die nacheinander an den Wochenende mit schmackhaften Speisen und süßen Leckereien bestens für das leibliche Wohl gesorgt haben", betonte der Clubvorsitzende Christian Eißing noch vor der Siegerehrung.

Sportlich und ehrgeizig zugleich präsentierten sich die Grafschafter Tennis-Cracks vom ersten Ballwechsel an. Bei den Damen 30 ließ Regina Schumacher von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer in diesem Jahr ganz oben auf dem Treppchen Platz nehmen würde. Bereits in den Gruppenspielen demonstrierte sie eine ausgefeilte Schlagtechnik. Auch im Endspiel glänzte sie gegen ihre Mannschaftkameradin Marita Glath und siegte in überzeugender Manier in zwei ganz glatten Sätzen. Im Spiel um Platz drei ging es wesentlich spannender zu. Am Ende setzte sich Eva Antras gegen Waltraud Brabänder mit 7:5 6:1 durch.

Zur Ein-Mann-Show entwickelte sich die Konkurrenz bei den Herren 50. Im Schlussakt setzte Norbert Kunze seinen Gegenüber Horst Bach mit präzisen und harten Schlägen enorm unter Druck. Im Eiltempo sicherte er sich mit einem ungefährdeten Zweisatzsieg (6:1, 6:1) Rang eins. Im "kleinen Finale" demonstrierte Herbert Glath im Match gegen Hans-Jürgen Jansen Spiel- und Nervenstärke, Nachdem Herbert Glath den ersten Satz im Tie-Breka abegeben musst, fegte er im zweiten Durchgang Hans-Jürgen Jansen deutlich mit 6:0 vom Platz. Der dritte Satz entwickelte sich wieder zum Tennis-Krimi, den Herbert Glath mit 7:6 für sich entscheiden konnte.

Nichts anbrennen ließ auch Clubchef Christian Eißing im Finale Herren 30 gegen Herbert Götte. Souverän setzte er sich mit 6:1, 6:1 durch. Kein Spiel für schwache Nerven war das Match um Platz drei zwischen Rainer Hüffel und Erwin Kuhlen. Die beiden Kontrahenten schenkten sich nichts, Rainer Hüffel hatte aber am Ende den besseren Schlag und siegte mit 7:5 7:6.

Ausgeglichene Spiele und Spannung pur erlebten die Fans des Damen-Tennis in der Doppel-Konkurrenz. Nach heißen Matches spielte sich das Duo Regina Schumacher/Monika Willerding mit einem 5:2 Satz-Verhältnis bei zwei Siegen und einer Niederlage auf den ersten Rang. Nur ganz knapp geschlagen geben musste sich dagegen das Doppel Waltraud Brabänder/Kläre Hertel. Mit ebenfalls zwei Siegen und einer Niederlage, aber einem weniger gewonnenen Satz belegten sie Rang zwei. Auf Rang drei in den Gruppenspielen spielte sich die Paarung Birgitt Altmann und Veronika Hansen, wiederum nur getrennt durch das schlechtere Satzverhältnis. Den vierten Rang belegten Marita Glath und Jutta Bach.

In der Herren-Doppel Konkurrenz bestimmte das Duo Herbert Götte/Stephan Unland eindeutig das Geschehen. Souverän sicherten sich die beiden mit drei Siegen den Meistertitel. Mit einer Niederlage spielten sich Hartmut Bräbänder und Christoph Buhrmester auf den zweiten Platz. Auf Rang drei schloss das Doppel Herbert Glath/Rainer Hüffel ab, während Horst Bach und Thomas Eller Lehrstunden erhielten und sich auf Rang vier der Gruppe platzierten.

Mit einer ausgeglichenen Spielweise, gekonnten Schlägen von der Grundlinie und platzierten Bällen konnten sich im Mixed-Finale Waltraud Brabänder und Christoph Buhrmester gegen Janina Schmitz, die zusammen mit ihrem Vater Christof angetreten war, in drei Sätzen zur Clubmeisterschaft spielen. Zunächst sah es nach einer klaren Angelegenheit für Schmitz/Schmitz aus, die den ersten Satz für sich entschieden hatten. Dann drehten Waltraud Brabänder und Christoph Buhrmester in den folgenden beiden Sätzen (6:0, 6:1) richtig auf und erspielten sich verdient den ersten Platz. Dirtter wurden in dieser Konkurrenz Regine Schumacher und Burkhard Willerding, die das Spiel um den dritten Platz aufgrund einer Verletzung von Jutta Bach, die ihrem Mann Horst damit nicht zur Seite stehen konnt, kampflos gewannen.

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